Was steckt wirklich in der Kältemittelflasche?
Das Etikett sagt R134a, R410A oder ein anderes Kältemittel. Aber entspricht die Kennzeichnung tatsächlich dem Flascheninhalt? Bei Kältemittel aus dubiosen Quellen ist das oft nicht der Fall – nicht selten mit fatalen Folgen für diejenigen, die solche Fälschungen verwenden oder in ihre Anlagen gefüllt bekommen. Sicherheitsrisiken für Kälte-Klima-Techniker und ihre Kunden bestehen vor allem aufgrund der Brennbarkeit von falsch deklarierten Gasen.
Zur Unterstützung des Kampfs gegen den illegalen Kältemittelhandel hat das Land Hessen jetzt ein F-Gas-Analysegerät angeschafft. Am 22. Oktober besuchten Vertreter des Regierungspräsidiums Darmstadt und des Hessischen Umweltministeriums die Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik in Maintal (BFS), um das Gerät erstmals mit einer größeren Bandbreite unterschiedlicher Kältemittel zu erproben.
Das Labor der BFS bot dafür ideale Voraussetzungen: Hier konnte das Analysegerät mit verschiedenen Kältemitteln und Gemischen ausführlich getestet werden. Mehr technische Möglichkeiten bei Kontrollen bedeuten auch bessere Möglichkeiten, illegalen Kältemittelhandel aufzudecken.
Haben Sie selbst Hinweise auf ungewöhnliche Kältemittelangebote oder vermuten Sie, falsch deklarierte Ware gekauft zu haben? Dann können Sie sich (auch anonym) über das Hinweisportal des Regierungspräsidiums Darmstadt an die Behörden wenden.
beteiligungsportal.hessen.de/portal/rpda/beteiligung/themen/1005576
