August 2012

Landesinnung Hessen-Thüringen stellt Schulkoordinatorinnen und Schulkoordinatoren für die Berufsorientierung das Berufsbild des Mechatronikers für Kältetechnik vor



Immer wieder geht die Meldung durch die Medien, dass es schwieriger wird, Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen.Die Landesinnung Hessen-Thüringen Kälte-Klima-Technik hat daher schon jetzt begonnen, Lehrlinge für 2013 zu werben und zwar dort, wo die zukünftigen Auszubildenden anzutreffen sind, in der Schule.Aus diesem Grund wurde von der Innung und der der hessenweiten Initiative Olov "Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen" ein Treffen von Lehrern und Lehrerinnen organisiert.Am Donnerstag, den 23. August 2012 waren etwa 30 Lehrerinnen und Lehrer von Gymnasien, Haupt- und Realschulen zu Gast an der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik in Maintal.Ziel des Informationsnachmittages war es, den Beruf des Mechatronikers für Kältetechnik und die Weiterbildungs- und Karrierechancen bekannter zu machen. Die Lehrer, die an ihren Schulen als Koordinatoren für die Berufsbildung tätig sind, sollen die gewonnenen Informationen an Kollegen und Schüler weitergeben.Nach der Begrüßung stellte Herr Martin Tonert als Vorsitzender des BBA und Berufsschullehrer an der Berufsschule Gelnhausen, die berufliche Erstausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik vor. Die Teilnehmer wurden über den Ausbildungsverlauf, die Berufsschulphasen, überbetriebliche Ausbildung und die abschließenden Prüfungen informiert. Ein ganz wichtiger Punkt des Vortrages war natürlich, wie und wo ein Mechatroniker für Kältetechnik nach bestandener Prüfung arbeitet und welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sich bieten. Im Anschluss daran zeigte Thorsten Lerch, Dozent der Bundesfachschule, die Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Kältetechnik zum Meister oder Techniker auf. Herr Prof. Dominik Cibis, Akademieleiter der EsaK, stellte das Duale Studium im Bereich der Kälte- oder Klimatechnik an der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung vor.Die Vorträge stießen auf großes Interesse und es zeigte sich wieder einmal, wie wenig bekannt die Berufe in der Kälte-und Klimatechnik sind.Im abschließenden Rundgang durch die Schule konnten die Lehrerinnen und Lehrer dann einen echten Eindruck von der Vielfältigkeit der Kälte- und Klimatechnik gewinnen. Von der Kältetechnik, der Klimatechnik über Lüftungsanlagen und Elektrotechnik wurden alle wichtigen Tätigkeitsfelder in den Labors und Werkstätten der Bundesfachschule präsentiert.Weitere Informationsveranstaltungen für Lehrer und Schüler sind in Vorbereitung und sollen innerhalb des nächsten halben Jahres laufen. Parallel dazu werden auch die Berufsberater der Arbeitsagentur aus Hessen, Baden-Württemberg und Thüringen zur Vorstellung des Berufsbildes eingeladen.Der nächste Termin in der Veranstaltungsreihe ist der 14. November. An diesem Tag werden interessierte Jungendliche zu einer Vorstellung des Berufsbildes eingeladen.